Morning Pages (34)

Über Trennungsfamilien.

Was heißt eigentlich “Familien” in dem Zusammenhang? Totaler Unsinn, hier in der Mehrzahl zu schreiben, denn wenn, dann kann ich nur über meine eigene schreiben. Also. meine kleine (oder gar nicht mal so kleine) Trennungsfamilie – Nein, auch so ist es nicht passend. Meine Familie! Aber auch nur ein Teil dessen, also, ich und die Kinder. Die Kinder und ich.

Wir sind ein gutes Team. Ein Team, das bedeutet für mich in dem Zusammenhang, dass wir vier füreinander da sind. Nicht in einer bedingungslosen, aufopfernden italienischen Mafiafamilie, eher “kenne deine Wurzeln”. Mal braucht der eine mehr Zuwendung, mal die andere. Und das geht auch in der Regel okay so.  Aber warum ist das so? Wenn man sagt, Kinder brauchen 4 Jahre um eine Trennung zu verarbeiten, dann sind jetzt schon über die Hälfte der Zeit vergangen. Ich hätte auch schon vor einem Jahr gesagt, dass die Kinder fein damit sind. Sie lieben ihren Vater und auch mich (sag ich jetzt mal) und vermissen natürlich den jeweils anderen, aber in einem Maße, wie sie auch ihr Bett vermissen wenn sie im Urlaub sind. Vermissen und dennoch Freude an etwas haben, schließt sich nicht aus. Braucht es noch mehr?

Ich bin dankbar dafür und freue mich auf die nächsten Jahre mit den Zwergen. Das Jüngste Kind im Bunde ist jetzt 10 Jahre alt. Ganz klar: Der Zenit der intensiven Elternzeit ist überschritten. (psssst: und das ist auch cool!)

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