Morning Pages (23)

3 Tage noch, dann werde ich aufwachen und ein beklemmendes Gefühl spüren, denn ich werde im gemeinsamen Bett allein sein. Das aber ist unabänderlich und hoffentlich kann ich die Tatsache einfach annehmen und bei mir bleiben und mich freuen, nicht den Weg zum Büro, sondern zur Wohnung 1 einzuschlagen, dort die Kinder einzusammeln und gemeinsam mit ihnen zum Bahnhof zu gehen. Ist doch auch schön. Ja.

Sicher ist wenigstens eines gerade maulig, weil Kind X Kind Y am Zugband der Kapuze gezogen hat. Oder der Teenager will tatsächlich das Longboard mitnehmen – ich weiß noch nicht, ob ich ihn diese Erfahrung machen lasse oder es anders festlege. Vielleicht finde ich bis dahin einen Mittelweg, der ihn selbst zu einer Erkenntnis bringt, dass man mit 4x umsteigen der Fernverkehrsmittel besser kein weiteres als das zwingend notwendige Gepäck dabei haben sollte. Aber was weiß ich schon.

3 Tage noch, und am Ende des vierten Tages könnte ich am Meer stehen. Sicher aber am Morgen in 5 Tagen. Dann werde ich am Ende des vierten Tages wenigstens ein Buch lesen. Aus Papier. Wenigstens eines, das wäre auch wunderbar. Das Meer in der Nähe zu wissen ist manchmal schon ausreichend.

Bis dahin ist aber noch viel zu tun und vor allem, und das steht ganz groß im Kalender: heute Abend nichts tun. Absoluter Blocker.

2011-10-20 16.52.45

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