Morning Pages (7)

Es ist ja so, dass man immer genau das da draußen wahrnimmt, was einem selbst gerade wichtig ist. Gestern war wieder so ein Tag, da habe ich morgens überlegt, warum ich an diesem Tagebuchbloggen so viel Freude habe, und ich habe Antworten gefunden. Aber auch andere stellten sich diese Frage, und ich fand es toll, dass sowohl Claudia als auch Isabella den “Publish” Knopf gedrückt haben, denn so konnten sie mich da abholen, wo ich hinwollte.

Es muss raus, was drinnen fest hängt. All die Gedanken, die noch wabern und Pingpong spielen im Kopf. Gibt man ihnen eine Tür, durch die sie fliehen können, dann ist wieder Raum zum Wachsen von produktiven Dingen.

So ist das hier auch. Hier ist ein wenig Retrospektive. Auf die beginnenden 2000er, in denen das Internet noch nicht con conversion rates, Reichweitenerweiterungen und Contentplänen bestimmt war. Da war das hier ein Werkzeug, mit dem man formen konnte. Aber gut, ich mag auch die Prozesse des neuen Internets, aber wenn ich Freude daran haben soll, im neuen zu arbeiten, darf ich nicht vergessen, warum Social Media mir eigentlich so viel Spaß macht.

Zum Beispiel, weil ich darin perfekte Worte finde. Oder weil es wundervolle Menschen gibt, die manchmal einfach wenigstens einen Punkt als Antwort brauchen.

Begleitet wird dieser Morgen durch einen Ohrwurm. Viel Freude daran.

Der Kaffee ist fertig. Morgen früh kann ich beim Schreiben wieder Kaffee trinken. Mittwochs ist immer Wechseltag.

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