Morning Pages (3)

Where to begin?

Es ist so, dass sich insbesondere heute sehr viele wirre Gedanken durch meinen Kopf jagen, und daran hat auch eine Dusche nichts geändert. Vielleicht hätte wirklich warmes Wasser etwas mehr geholfen, aber das Warmwasser in Wohnung 1 ist immer sehr launisch und heute hatte es wohl anderes zu tun.

Der dicke Kater, der seit ein paar Wochen gar nicht mehr dick ist, weil er nämlich aus Gier Folie gefressen hatte, einen Darmverschluss bekam und operiert wurde – und dann aus Protest in der Klinik nicht fraß und erst zu Hause wieder sachte damit anfing – ach – Sie kennen das vielleicht, der jedenfalls war heute morgen nicht bereit, unser synchrones Morgenprogramm mitzuspielen. Das wirft mich wieder völlig aus der Bahn. Zum Glück hat wenigstens der Teil: Ich komme aus der Dusche, er freut sich wie verrückt mich wiederzusehen und reibt sich an meiner handtuchumschlungenen Schulter – gut geklappt.

Und dann hatte ich noch die Idee, statt Morning Pages 10min Morning Yoga zu machen, wegen: Rücken. Aber ein “anstelle von” geht nicht, denn ich habe hier fest zugesagt und in den Statistiken gesehen, wer hier gelesen hat (Herzklopfen und winke auf die Insel), und deswegen habe ich mich gegen streeeeeeetching und für schreiben entschieden. Bitte, gern. Vielleicht sollte ich noch 10min eher aufstehen?

Ach, und über wirre Träume, in denen ich nicht falle (wie sonst) sondern beschließe,  sachte zu Boden zu schweben, sowas interessiert doch auch keine*n. Oder dass ich heute einen Workshop halten muss. Vor Menschen, ohne Bildschirm dazwischen. Ach. Und überhaupt, die gestrige Entdeckung des Phänomens “Schniblotag” macht mir auch zu schaffen. Wie? Warum? Was? Männer fühlen sich übergangen, weil sie sich von der Gesellschaft genötigt sehen, an einem Tag ihre Partnerin mit Blumen zu beschenken (und das glauben!) und fordern im Gegenzug die Zubereitung eines Schnitzels und das Vollziehen einer sexuellen Dienstleistung. Das ist auf so vielen Ebenen abartig, das lässt mich nicht los.

Muss es aber, und ich hoffe, ich kann die Gedanken hier zwischen den Zeilen lassen. Außerdem ist mein Kaffee alle und ich muss die Kinder wecken. Los jetzt!

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