Mut, Substantiv, maskulin

Fähigkeit, in einer gefährlichen, riskanten Situation seine Angst zu überwinden.

Meine Angst? Berufliche Sicherheit, Zeit, Freiheiten aufzugeben für eine neue Arbeit, die im Gegensatz zur alten das ist, was mich – ganz persönlich- glücklich macht. Wertvoll fühlen lässt.

Den alten Chef zurück lassen, der, der mich nur klein machte und meine Ideen als seine verkaufte. Der nicht erkannte, dass Dinge anders gemacht trotzdem gut werden könnten. Der mir Worte verbot, nachdem ich nach seiner Auffassung “nicht männlich genug” schreibe.

An dieser Position hängt aber auch Zeit, keine Deadlines, klare Aufgaben die schnell zu erledigen sind. Und schneller noch ermüden und vertrocknen lassen, was eigentlich blühen könnte.

Die neue verspricht all das. Sonne, Wärme, Wasser und neue Aufgaben, viele Worte, Verantwortung für Bereiche, für die ich selbst brenne. Also Öl im Feuer. Warum dann also Mut finden?

Weil die neue Aufgabe weniger Freiraum bedeutet. Mehr Arbeit. Mehr Stunden im Turm und nicht beim Gefährten, den Kindern oder mit den Füßen im Fluss.

Ich glaube, ich nehme die Füße aus dem Fluss und gehe los.

3 thoughts on “Mut, Substantiv, maskulin

  1. Pingback: #wmdedgt | Satzfragmente

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